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Dein Körper erzählt dir seine Geschichte.

von Winnie | Gesundheit und Wohlbefinden

Jan 10
Dein Körper erzählt dir deine Geschichte

Kannst du dir vorstellen, dass der Körper all deine Erfahrungen und Erlebnisse speichert? Dieser Ansatz ist der Schlüssel, um deine Gesundheit zu verbessern und herausfordernde Lebensumstände zu meistern.

Wie du sehen wirst, holen diese gespeicherten Erinnerungen dich immer wieder ein. Sie wollen wahrgenommen werden! Wenn es dir gelingt diesen Informationen bewusst zu werden, entsteht mehr innere Freiheit und dies führt zu mehr Selbstbestimmung.

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Deine Seele will, dass du möglichst alles, was dich ausmacht in dein Leben integrierst.

Dein Körper vergisst nichts.

Folgende Situation hast du sicher auch schon erlebt. Du riechst ein Duft, angenehm oder unangenehm ist dabei nicht wichtig. Dieser Duft löst in dir eine Erinnerung aus. Du produzierst Speichel beim Gedanken an das frische Brot deiner Grossmutter. Bei einem unangenehmen Duft empfindest du Ekel und du kannst oft genau abrufen, in welcher Situation du diesen Duft bereits gerochen hast. Beide Gerüche transportieren dich in die Zeit zurück. 

Viele der gespeicherten Informationen sind mehr oder weniger neutral. Wenn sie allerdings mit einschneidenden Erlebnissen und intensiven Emotionen verknüpft werden, reicht dieser Duft bereits, um die dazu passende Erinnerung zu aktivieren. Und diese Erinnerung erzeugt Botenstoffe, die positive oder negative Gefühle auslösen.

Dies ist ein einfaches Beispiel, jedoch geht es noch viel weiter. Es ist viel mehr gespeichert, als uns bewusst ist.

Spannungspunkte können körperlicher, seelischer und geistiger Natur sein.

In der Medizin nennt man diese Spannungspunkte auch Triggerpunkte. 

Triggerpunkte sind kleinste Muskelverkrampfungen, die durch Überlastung von Muskelfasern entstehen und Schmerzen verursachen.

Körperlich hast du eine Verkrampfung, die früher oder später zu Schmerzen führt. Auch ohne das du Schmerzen spürst, schränkt diese Spannung deine Bewegungsfreiheit ein. Weniger Bewegungsfreiheit führt zu weniger Flexibilität.

Der Körper passt sich solchen Spannungen bestmöglichst an und ändert leicht seinen Bewegungsablauf. Daher kann es lange gehen bis du Beschwerden entwickelst. Eine gezielte Massage kann diese Spannung lösen und auf einmal kannst du dich wieder frei bewegen.

Diese Beschreibung bezieht sich auf den Körper, jedoch ist dieses Konzept der Spannung ebenfalls auf der seelischen und geistigen Ebene anwendbar, positiv und auch negativ.

Ein Trigger kann ein Auslöser für Gedanken und Gefühle sein. Darauf basierend bestimmt er unsere Handlungen. Im Mentaltraining bei Sportler wird dies konkret verwendet, um einen Bewegungsablauf mental so zu perfektionieren, damit im Wettbewerb die optimalste Leistung abgerufen werden kann.

Ein Trigger kann ein Auslöser für Gedanken und Gefühle sein. Darauf basierend bestimmt er unsere Handlungen. 

Wenn du jetzt einen "Triggerpunkt" auf der seelischen oder geistigen Ebene hast, verlierst du möglicherweise die innere Freiheit. Dies führt zu einer "Verkrampfung", nichts geht mehr. Im Idealfall dagegen kommt alles zusammen, du machst alles richtig und das Ganze fliesst dir zu.

Einige Beispiele:

  • Vor einigen Jahren hattest du eine schlimme Flugreise. Es gab starke Windböen, du wurdest massiv durchgeschüttelt und bei einem Luftloch kamen sogar die Sauerstoffmasken raus. Du hattest berechtigt Todesangst. Das die Landung hingegen problemlos war, hast du längst vergessen. Jedoch die Erfahrung im Flugzeug kannst du immer noch abrufen. Wenn möglich steigst du nicht mehr in ein Flugzeug ein.
  • Du hattest eine schreckliche Arbeitsstelle, wo dein Chef respektlos mit dir umgegangen ist und deine Leistungen immer wieder in Frage gestellt hat. Nach einiger Zeit war dein Selbstbewusstsein total im Eimer. Sogar jetzt noch musst du dich überwinden deinem neuen, sehr sympathischen Chef deine erledigten Aufgaben auf den Tisch zu legen.
  • Dein Vater ist ein Lebenskünstler und hat dir eingetrichtert, dass keine Situation hoffnungslos ist, das es wichtig ist deinen Gefühlen zu vertrauen und rechtzeitig die Notbremse zu ziehen. Er hat dir vorgelebt, wie es immer weitergeht, wenn du dich traust einen Schlussstrich zu ziehen. Du musst nur an deinen Vater denken und spürst sofort, wie du zuversichtlich wirst. Dies hilft dir in entsprechenden Situationen für deine Bedürfnisse einzustehen.

Deine Erfahrungen führen zu einer Erwartungshaltung und beeinflussen unbewusst dein Verhalten. Wenn häufig diese Erwartung bestätigt wird, entsteht ein Glaubenssatz. 

Diese Glaubenssätze entstehen nicht nur durch dramatische einschneidende Erlebnisse, sondern auch weil sie dir vorgelebt werden durch dein Umfeld. Deine Eltern, deine Lehrer und Freunde, sowie die Medien um einige zu nennen, stärken gewisse Überzeugungen über dich, die Gesellschaft und das Leben.

Du verkörperst deine Glaubenssätze.

Hier findest du drei Beispiele von Glaubenssätze, welche bei vielen Menschen das Leben unbewusst bestimmen.

Haltung bewahren.

Wenn deine Eltern dir eingeprägt haben dich unter allen Umständen aufrecht zu halten und deine Haltung zu bewahren, wirst du unbewusst möglichst aufrecht sitzen, stehen und gehen. Diese Körperhaltung ist von aussen sichtbar. Sie bestimmt deine Wirkung auf andere Menschen. Du wirkst vielleicht selbstbewusst oder möglicherweise etwas steif.

Du lebst diese Haltung jedoch auch im Inneren. Du wirst den Kopf hochhalten, sogar wenn dir das Wasser bis zum Halse reicht. Im Extremfall wirst du nicht nachgeben bis du nicht mehr weiter kannst. Hilfe kannst du schwierig annehmen, da es voraussetzt, dass du anerkennst nicht weiter zu kommen. Du möchtest dir keine Blösse geben.

Das Leben ist ein Kampf.

Die Glaubenssätze deiner Bezugspersonen werden nicht immer klar formuliert, sondern vorgelebt. Wenn z.B. ständige Geldsorgen das Leben deiner Eltern bestimmen, wirst du glauben stets arbeiten zu müssen und nie loslassen zu können. 

Du verspannst dich körperlich und auch seelisch. Spüre in deinen Körper hinein, sitzt die Angst dir möglicherweise im Nacken? Beisst du die Zähne öfters zusammen? Kannst du dir vorstellen, dass alles was du benötigst, dir zufliesst auch ohne dafür zu krampfen?

Ich muss leiden, um zu lernen.

Dieser Glaubenssatz ist weit verbreitet in unserer Kultur. Klar, manchmal erlernen wir etwas auf dem Holzweg. Wenn Unfälle und Krankheiten jedoch dein ständiger Begleiter sind, lohnt es sich in dich hinein zu spüren und dich zu fragen, ob diese Erwartungshaltung zutrifft.

Diese Einstellung zieht wie magnetisch Leiden an. Kannst du dir vorstellen, dass du dich auch ohne zu leiden entwickeln kannst? Du wirst hier einige Ansätze finden, die dir dabei helfen diese Erwartungshaltung aufzulockern.

Dein Körper zeigt dir deine Gewohnheiten.

Wenn du dich gerne und viel bewegst wird dein Körper anders aussehen, als wenn du lieber vor dem Fernseher sitzt. Vielleicht nicht nach einem Jahr, definitiv aber nach zwanzig Jahren.

Du wirst mehr oder weniger Muskeln haben und mehr oder weniger Fett. Nicht nur das, sondern in deinem Gehirn werden andere neuronale Netzwerke vorhanden sein, die es dir leichter oder schwieriger machen neue Bewegungsabläufe zu erlernen.

Gewohnheiten

Deine automatischen Programme bestimmen deinen Körper.

Wenn du ein Verhalten ständig wiederholst wird diese Verhaltensweise zur Gewohnheit. Es entsteht ein automatisches Programm.

Einerseits sind automatische Programme sehr praktisch, da sie Energie sparen. Andererseits sind diese unbewussten Abläufe ungünstig, da du sie nur schwer verändern kannst.

Wenn du neue Wirkungen in deinem Leben haben willst, ist dies genau der Ansatzpunkt. Erkenne deine Gewohnheiten, ändere diese und du wirst staunen. Es ist egal, ob du deine Gesundheit, dein Aussehen und Ausstrahlung, deine Finanzen oder Beziehungen verbessern willst. Hier lohnt es sich anzusetzen.

Erkenne deine Gewohnheiten, ändere diese und du wirst staunen. 

Tauche in deine Geschichte ein.

Du nimmst die Welt über deine Sinne wahr. 

Deine Augen sehen schöne und schreckliche Bilder. Du musst es nicht einmal selber erleben, sondern die andauernde Berieselung der Massenmedien wird in deinem Körper gespeichert. Du kannst versuchen dich innerlich abzuhärten, aber es dringt viel tiefer in dich herein als du glaubst. Diese Bilder erzeugen Stresshormone und leider selten Glücksgefühle.

Deine Ohren hören Leidens- und Liebesgeschichten. Du hörst manchmal Sachen, die nicht für deine Ohren bestimmt sind und die du vielleicht gar nicht einordnen kannst. Kinder fangen mehr auf, als die Erwachsenen denken und unbeabsichtigte Sätze können zu einschränkenden Glaubenssätze führen.  

Du wirst ständig berieselt durch Lärm. Du wohnst an einer stark befahrenen Strasse, deine Nachbarn haben immer Streit und dazu wirst du andauernd mit Musik zugedröhnt. Du kommst nicht wirklich zur Ruhe, geschweige denn das du Zeit hast zu überprüfen, wie es dir geht.

Deine Haut hat Berührungen erfahren, die wohltuend waren, dich stärkten oder Scham, Angst und Widerwillen auslösten. Je nachdem wirst du zukünftige Berührungen lieben oder vermeiden. 

Die Nase und der Gaumen helfen dir zu unterscheiden, was gut tut, dich nährt und was schädlich ist. Leider kommt uns diese Fähigkeit immer mehr abhanden. Industriell gefertigtes Essen wird Standard und deine Geschmacksknospen haben sich daran gewöhnt. Auf der Strasse schmeckt es oft schlimm und viele Menschen fangen an alles mit künstlichen Duftstoffen, vom Parfum bis zum Luftreiniger zu übertönen. 

All diese Eindrücke werden im Körper gespeichert und dazu noch in deinem Gehirn vernetzt aufbewahrt. 

Erkenne, wo du stehst.

Desto bewusster du wirst, wer du bist und was in dir abläuft, desto mehr kannst du dein eigenes Leben frei gestalten. Dein Körper ist ein perfektes Instrument, um zu erkennen was in dir lebt, was dich bewegt und zurückhaltet.

Ehrlichkeit ist der Schlüssel.

Wie wahr ist das, was wir sehen und hören? Hast du auch schon beobachtet, wie unterschiedlich die Geschichten über vergangene Familienfeste und gemeinsame Ferien sind, wenn du dich mit jemand austauscht. 

Ein Grund dafür ist, dass jeder die Welt mit seiner Brille wahrnimmt. Diese Perspektive färbt das gesamte Bild. Du bestimmst, was dir wichtig ist und anderem gibst du keine Bedeutung. 

Im Laufe der Zeit kommt noch ein wichtiger Faktor dazu. Du änderst die Geschichte ein wenig ab. Es kommen weitere Details dazu, die frei erfunden sind und andere Feinheiten gehen vergessen. Dein Gehirn kann zwar manches abändern, dein Körper jedoch hat diese Ereignisse gespeichert.

Was zeigt dir dein Körper?

Ich staune jedesmal über die immense Heilungsfähigkeit des Körpers. Du schneidest dir in den Finger und während du zuschaust schliesst sich die Wunde. Der Körper kann vieles aushalten und wegstecken, aber irgendwann erreicht er einen Punkt, wo seine Anpassungsfähigkeit am Ende ist.

Du fängst an körperliche Beschwerden zu entwickeln. Das kann deine inneren Organen betreffen oder auch dein Bewegungsapparat. Und hier wird es interessant, weil dein Körper tritt in Dialog mit dir, mehr dazu hier. Er zeigt dir, dass er aus dem Gleichgewicht ist. 

Meistens entstehen diese Beschwerden nicht über Nacht. Der Körper ist im Verlauf der Zeit immer mehr an seine Grenze angelangt und kann die alltäglichen Belastungen nicht mehr ausgleichen.

Was willst du nicht wahr haben?

Es ist meines Erachtens kein Zufall, dass manche Menschen Rückenschmerzen haben, andere sich andauernd die Füsse verstauchen und wieder andere Verdauungsbeschwerden haben oder depressiv sind.

Jede Krankheit hat eine andere Aussage. Hinter jedem Symptom ist ein Weg verborgen, der dir aufzeigt, wie du ganz wirst. Mit ganz werden meine ich, den Prozess dir Vergessenes bewusst zu werden!

Hinter jedem Symptom ist ein Weg verborgen, der dir aufzeigt, wie du ganz wirst.

Mit Vergessenem meine ich sowohl Erlebnisse, die du dir nicht mehr bewusst bist, als auch Eigenschaften, die in dir schlummern und nur darauf warten entwickelt zu werden.

Wie kannst du vorgehen?

  • Werde dir klar, was dich stört und was du verändern willst. Hast du ein gesundheitliches Problem oder willst du dein Verhalten in gewissen Situationen ändern? Die Vorgehensweise ist die Selbe.
  • Fange an dich zu beobachten. Wie äussert sich dein Problem? Wann tritt es auf und versuche möglichst viele Details zu erkennen. Die Sprache deines Körpers findet auf der Symbolebene statt.
  • Mache dir Notizen, einerseits über die Situationen, in denen sich dein Problem zeigt und andererseits über die kleinen Feinheiten, die dir auffallen.
  • Bleibe möglichst wertfrei. Wenn du ein anderes Leben gehabt hättest, wärst du heute eine andere Person. Jede deiner Erfahrungen hat dich zu dem Menschen gemacht, den du bist mit all deinen Stärken und Schwächen. Du hast immer das Beste entsprechend deiner Möglichkeiten gegeben. Nachträglich ist es einfach "falsche" Entscheidungen zu erkennen.
  • Meistens reicht es dir bewusst zu werden, ohne jegliches Drama! Deine Seele will, das du möglichst alles, was dich ausmacht, in deinem Leben integrierst. Alles integrieren bedeutet, anerkennen was ist. Das kann verschiedenes sein, wie ein schlimmes Erlebnis das du verdrängt hast, eine Fähigkeit die du nie entwickelst hast, ein schlimmer Fehler den du jetzt nicht mehr machen würdest usw..
  • Gehe liebevoll mit dir um. Mit Druck kannst du keine Verbesserung herbeiführen. Im Gegenteil dies erzeugt nur Widerstände. Erwarte nicht das sich alles schnell klärt. Entwicklung ist ein Prozess. Du wirst kleine Schritte in die richtige Richtung machen und dann wieder rückfällig werden. Das ist okay, das gehört dazu. Wichtig ist nicht aufzuhören, sondern dran zu bleiben.
  • Es geht nicht darum deine Geschichte zu ändern, sondern zu akzeptieren. Die Aufgabe ist dich mit dir, deiner Vergangenheit und jetzigem Leben auseinander zu setzen. Wenn du ehrlich bist und erkennst was in dir lebt, welche Bedürfnisse du hast und wo du faule Kompromisse eingehst, dann bist du auf dem Erfolgsweg.
  • Halte in deinen Notizen die Fortschritte fest. Alles was du gelöst hast, was nicht mehr weh tut, wird sehr schnell selbstverständlich. 


Fazit:

Du trägst deine Geschichte mit dir, jeden Tag deines Lebens und unbewusst bestimmt sie ein grosser Teil deiner Gedanken, Gefühle und Handlungen. 

Um mehr Selbstbestimmung zu haben ist es ein guter Weg, dich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen. Dein Körper, sein Ausdruck, seine Symptome und Reaktionen sind dabei ein Leitfaden. 

Wie kannst du vorgehen? Werde dir klar, was dich stört und was du verändern willst. Fange an dich zu beobachten. Mache dir Notizen. Bleibe möglichst wertfrei. Meistens reicht es dir bewusst zu werden ohne jegliches Drama! Gehe liebevoll mit dir um. Es geht nicht darum deine Geschichte zu ändern, sondern zu akzeptieren. Halte in deinen Notizen die Fortschritte fest.

Deine Seele will, dass du möglichst alles, was dich ausmacht in dein Leben integrierst.


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